Zum ersten Mal in der Geschichte des Paracycling fand ein Weltcup in Asien statt. Da die Rennen in den vergangenen Jahren oft an denselben Orten stattfanden, freute ich mich sehr auf etwas Neues. Außerdem gab es endlich wieder einige Höhenmeter im Rennen.
Ankunft und Vorbereitung
Um uns auf die extrem warmen Temperaturen vorzubereiten (Mitte März beginnt in Thailand der Sommer mit Temperaturen um die 38 Grad), reisten wir frühzeitig nach Pattaya, um Trainings in der Hitze absolvieren zu können und unseren Körper an die Bedingungen anzupassen. Da in Chiang Mai die Burning Season war, fanden wir mit Pattaya eine gute Gegend ohne Luftverschmutzung zum Trainieren. Besonders interessant im Training: Die Affen, die keine Scheu vor unseren Bikes zeigten.
Wettkampf
Optimal an die Hitze angepasst, reisten wir weiter nach Bangkok und dann zu den Rennen in Chiang Mai. Nach der Ankunft am Flughafen wurden wir herzlich von Noemi, unserer Guide, sowie dem Chauffeur begrüßt, die wir in dieser Zeit gerne beanspruchen durften.
Strecken und Rennen
Die Strecken des Zeitfahrens und des Straßenrennens waren dieselben, lediglich die Rundenanzahl unterschied sie, wodurch beide Rennen einige Höhenmeter hatten.
Zeitfahren
Ich fand schnell meinen Rhythmus und zog meine Pace bis ins Ziel durch. Nachdem ich die Rangliste studieren konnte, war ich etwas enttäuscht, mich hinter meinem üblichen Rangnachbarn zu sehen, wenn auch nur knapp.
Straßenrennen
Das Strassenrennen startete gleich sehr schnell und ich versuchte im Anstieg nicht abreissen zu lassen, nachdem einige Konkurrenten das Tempo nicht mehr mithalten konnten. Dennoch musste ich auf
der ersten Runde abreissen lassen und bemerkte schnell, dass das hartnäckige daranbleiben wohl ein Fehler war und ich mich total ausgebrannt nicht mehr an den Rang, sondern vielmehr ans irgendwie
das Rennen überstehen, halten musste. Die letzten Anstiege fühlten sich an, als müsste ich demnächst das Bike stehen lassen und mich ins Ziel robben.
Fazit
Trotz des misslungenen Straßenrennens war es insgesamt eine extrem gute Erfahrung. Ich würde mich freuen, wenn der Weltcup im nächsten Jahr wieder stattfinden würde.

Kommentar schreiben