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Paracyclingtour Österreich

 

4 Etappenrennen in Oberösterreich

1.  Etappe
Die Paracycling-Tour Österreich gehört schon zur Geschichte. Bei herrlichem Wetter fand am Auffahrtstag das erste Rennen in Schwanenstadt statt. Bei der Besichtigung der Strecke stellten wir fest, dass etwas nicht stimmen konnte, da es keine Steigungen hatte. Kurz vorher hat uns eine einheimische Frau erklärt, dass die Steigung in der Strecke schon manchen Radfahrer an die Grenzen brachte.
Wo lag der Fehler? Beim nochmaligen Studium  des Programmes stellten wir fest, dass zwei verschiedene Runden geplant waren, aber nur von einer ein Streckenplan vorlag und von der andern Runde nur eine Beschreibung. Sofort wurde die komplette Runde nochmals mit dem Auto abgefahren. Oh, jetzt sahen wir, was die Frau meinte, die Steigung auf den Philipsberg mit einer maximalen Steigung von 18 %.  Bei unserer Gruppe fuhren die Kategorien MH3-5 und eine Frau WH4 auf ihren Wunsch.
Für mich verlief das Rennen super, musste ich mich doch nur von den Spitzenathleten Rafal Wilk (Polen) und Thomas Frühwirth (Österreich) schlagen lassen. Den Weltcupfahrer Alexander Gritsch konnte ich in der „Bergetappe“  recht deutlich abhängen.
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2. Etappe
Für den Morgen des 11. Mai war ein spezielles Rennen geplant. 80 Runden auf der 400 Meter Rundbahn. Diese Art von Rennen stimmte für ein paar Athleten nicht, denn für sie gehört ein Rad nicht auf eine 400 Meter Rundbahn und so blieben sie dem Rennen fern. Ich liess mich nicht beirren, auch wenn plötzlich nur noch 20 Runden absolviert werden mussten. Mit Fabian Recher, meinem Schweizerkollegen, setzte ich mich an die Spitze und spurtete los. Plötzlich realisierte Rafal Wilk, was da vorne lief, holte auf und blieb bis zur zweitletzten Runde hinter uns im Windschatten. So kam es zum Zieleinlauf Wilk, Frohofer, Recher, da Thomas Frühwirth aus den oben genannten Gründen nicht startete.
N.B.: Mir gefiel dieses Rennen recht gut und auch die Zuschauer kamen auf ihre Rechnung, konnten sie doch nun mal das gesamte Rennen mitverfolgen.
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3. Etappe
Am Abend des 11. Mai soll die „Töffstrecke Salzburgerring“ einmal etwas leiseren Vehikeln die Piste frei machen. Schon die hinfahrt war für uns sehr abenteuerlich. So führte uns das Navi über Feldwege in einen Wald an einen Zaun. Ja, hier musste die Strecke sein, aber wie kommen wir dorthin? Ein neuer Versuch. Dieser war schon besser, wir waren schon sehr nahe an der Strecke und fuhren zaghaft unter einem Tunnel ins Geschehen. In der Zwischenzeit hatten Rafal und Thomas festgestellt, dass auch ich vorne  mitmischen wollte und machten dieses Rundenrennen zu einem taktischen Rennen. Sie zogen sehr stark an, verlangsamten wieder, um erneut anzuziehen. Ehrlich gesagt, kam ich an diesem Rennen mit 8 Runden à 4.24 km schon an meinen Grenzen, aber ich hielt durch und wurde wieder dritter. Es war eine schönes Rennen mit einem speziellen Ambiente und zum ersten mal konnte ich die „magische“ Grenze von 40km/h knacken!
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4. Etappe
Zum Abschluss der Tour war ein Einzelzeitfahren angesagt. Warum nicht so wie die Strecke ausgeschrieben war, gefahren wurde, kann ich nicht beurteilen. Die Streckenführung wurde so gewählt, dass fast ¾ der Strecke leicht abwärts gefahren werden musste. Meine Kletterfähigkeiten konnte ich somit nicht ausspielen und wurde Vierter.
Rangliste

 

Mit den guten Etappenresultaten und dem Umstand, dass Thomas das Rennen auf der Rundbahn nicht absolvierte, wurde ich Gesamtzweiter. Mit Stolz darf ich auf die schöne Tour zurückschauen und freue mich auf ein nächstes Mal.
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